Manchmal können wir uns gar nicht so recht erklären, warum bei uns immer mehr Lebensfreude und Optimismus schwinden. Eigentlich gibt es wir uns gar keinen ersichtlichen Grund, bedrückt und niedergeschlagen zu sein.
Bei genauerer Betrachtung stellen wir jedoch schnell fest, dass wir uns häufig den ganzen Tag negativen Einflüssen aussetzen und uns dadurch selbst den Weg zu mehr Lebensfreude und Optimismus unnötig schwer machen.
Was uns anzieht
Die Medien zum Beispiel machen gezielt mit den Urängsten des Menschen ein sehr profitables Geschäft. Denn wissen sehr genau, dass sich gerade der moderne Mensch durch negative Meldungen besonders angezogen fühlt.
Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser
Für Redakteure, Journalisten, Pressefotografen und Regisseure sind schlechte Neuigkeiten gute Neuigkeiten – …vor allem im wirtschaftlichen Sinn. Das Geschäft wird daher ganz bewusst mit Mord und Totschlag, Horrorszenarien und Katastrophenmeldungen, Skandalen und Schicksalsschlägen gemacht.
Profit auf Kosten Ihres Wohlbefindens
Schlagzeilen und Eilmeldungen sind wohlwissentlich von Krieg, Hungersnot, Seuchengefahren, Unfällen, Terror und großen Gefahren geprägt. Schock und Panik sollen dem Leser und Betrachter durch die Glieder fahren. Das steigert die Absatzzahlen und Einschaltquoten – …und damit die Umsätze und Gewinne der Medien.
Ob dadurch Menschen verunsichert werden oder in Panik geraten, Ängste geschürt und nötige Sorgen entstehen interessiert die Verantwortlichen dabei wenig.
Unser Gehirn wird zur Mülldeponie
Unser Gehirn nimmt aber alle diese Informationen auf und wird so zum Sammelbecken von Grausamkeiten und Informationsmüll. Aus den Nachrichten am Morgen, während der Fahrt zur Arbeit und am Abend, aus der Tageszeitung, Boulevard- und Wochenmagazinen, Fernseh- und Kinofilmen sowie dem Internet nehmen viele von uns fast ungefiltert Schreckensmeldungen auf.
Lebensfreude und Optimismus bleiben auf der Strecke
Es scheint für uns zur Normalität geworden zu sein, dass so hinzunehmen. Aber leider geht es nicht spurlos an uns vorbei.
Wir nehmen die Schreckensmeldungen auf und müssen sie anschließend auch bewusst und unterbewusst verarbeiten. Unsere Ur- und Überlebensängste sorgen auch noch dafür, dass wir überwiegend Negatives abspeichern. Und das bleibt weder kurz- noch langfristig ohne Auswirkungen auf unser Seelenleben, auf unsere Gefühle und unsere Gemütsverfassung.
Wir geraten immer wieder und immer mehr aus unserem emotionalen Gleichgewicht. Lebensfreude und Optimismus bleiben dabei zunehmend auf der Strecke.
…damit es Ihnen gut geht
Wir können emotional nur gesund bleiben und mehr Lebensfreude und Optimismus in unser Leben holen, wenn wir selbst dafür sorgen, dass es uns gut geht!
Natürlich wollen wir informiert bleiben. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie alle negativen Meldungen an sich heranlassen müssen und sollten.
Was wichtig und was unwichtig ist
Die aktuelle Meldung über einen Geisterfahrer auf der Autobahn kann Sie vor Gefahren schützen. Die ausführliche und wiederholte Berichterstattung über einen tragischen Verkehrsunfall mit vielen Toten und Verletzten wird Sie hingegen nur unnötig belasten.
Würde es eine Zeitlang überhaupt keine Nachrichten geben, könnten Sie sehr schnell feststellen, dass sich in Ihrem persönlichen Umfeld nichts oder kaum etwas verändert.
Wie Sie sich schützen können
Schützen Sie sich daher vor medialer Schwarzmalerei. Entscheiden Sie bewusst, was sich ansehen und anhören wollen.
Gönnen Sie sich und Ihrer Seele häufiger einmal eine Auszeit. Lassen öfter den Fernseher und das Radiogerät ausgeschaltet und verzichten Sie bewusst auch einmal auf die Zeitungslektüre.
Nehmen Sie möglichst nur noch solche Informationen auf, die für Sie persönlich wichtig sind. Lassen Sie sich nicht mehr von Negativem berieseln, sondern wählen Sie bewusst positive und aufbauende Sendungen, Programme und Lektüre.
Alternativen für mehr Lebensfreude und Optimismus
Lesen Sie ein gutes Buch, gehen Sie Ihrem Hobby nach, treiben Sie Sport, unternehmen Sie einen Spaziergang, machen Sie einen Spielabend mit der Familie oder guten Freunden, unterhalten Sie sich mit Ihren Lieben oder genießen Sie einfach zuhause oder in der Natur ruhige Momente mit sich selbst.
Das tut Ihrem Seelenleben gut, fördert Ihr Wohlbefinden und macht Sie ruhiger und ausgeglichener.
Nicht die Medien, sondern Sie selbst entscheiden
Entscheiden Sie sich bewusst für mehr Lebensfreude und Optimismus. Übernehmen Sie selbst die Verantwortung für das, was Sie an sich heranlassen.
Detlef Fröhlich
Mehr Lebensfreude und Optimismus – …genieße das Leben!
